Sicherung von Felsböschungen im Voreinschnitt des Daistunnels, des Stocktunnels und des Schenkenberg Tunnels

Für einen sicheren und störungsfreien Bahnverkehr führt die Deutsche Bahn (DB) umfangreiche Fels- und Hangsicherungsmaßnahmen entlang der Kinzigtalbahn sowie im weiteren Verlauf der Bahnstrecke zwischen Freudenstadt und Eutingen im Gäu durch. In Schenkenzell sichert die DB Felsböschungen im Voreinschnitt des Daistunnels, des Stocktunnels und des Schenkenberg Tunnels. Dabei fixiert die DB enganliegende hochfeste Schutznetze aus Stahldrahtgeflecht mit 2,5 Meter langen Mikropfählen an der Felsböschungen. Auffangschürzen am oberen flachen Rand der Schutznetze fangen lose auf der Böschung rollende Steine auf.

Ab Montag, 31. August 2026, richtet die DB die Baustelle ein, führt Vegetationsarbeiten aus und entfernt das bestehende Schutznetz. Anschließend bereitet die DB die Bohrungen für die Mikropfähle vor und bringt diese ein. Es folgt die Montage des Schutznetzes und der Auffangschütze. Bis Ende Oktober wird die Baustelle geräumt.

Die Bauarbeiten im Voreinschnitt des Daistunnels und des Stocktunnels finden ausschließlich tagsüber von Montag bis Freitag statt. Im Voreinschnitt des Schenkenberg Tunnels können die Arbeiten sowohl tagsüber als auch nachts erfolgen. Erforderliche Materialtransporte gibt es ausschließlich tagsüber.

Zur Lagerung von Maschinen und Baumaterial nutzt die DB eine Fläche am Wanderparkplatz, der über die Straße Stockhof zu erreichen ist, und eine Fläche am Ortseingang in der Bahnhofstraße. Die Zufahrt erfolgt über die B 294. Die Andienung der Baustelle findet ausschließlich gleisgebunden statt.

Für die Durchführung dieser und weiterer Arbeiten ist eine Sperrung der Bahnstrecke zwischen Freudenstadt und Schiltach im Schwarzwald von Freitag, 28. August, 0.01 Uhr, bis Montag, 26. Oktober 2026, 23.59 Uhr, notwendig. Für Auskünfte zu Reiseverbindungen empfiehlt die DB die elektronischen Fahrplanmedien. Informationen in Echtzeit gibt es in der Reiseauskunft auf bahn.de und in der App DB Navigator.

Die DB setzt alles daran, die von den Bauarbeiten ausgehenden Störungen so gering wie möglich zu halten. Trotzdem lassen sich Beeinträchtigungen wie Lärm und Erschütterungen und Veränderungen im Bauablauf nicht gänzlich ausschließen. Dafür bittet die DB um Entschuldigung.