Borkenkäfer fliegt wieder: Waldbesitzende müssen aktiv handeln
6. Juli 2026
Der Sommer ist mit hohen Temperaturen in vollem Gange und auch die Borkenkäfer haben eine gesteigerte Aktivität. Deshalb heißt es auch weiterhin für alle Waldbesitzenden an der Überwachung und Aufarbeitung befallener Bäume dran zu bleiben. Auch vom Käfer befallene Flächen aus dem letzten Jahr sollten weiterhin kontrolliert werden.
Das Forstamt Rottweil hat dieses Jahr schon einige Schulungen für Waldbesitzende angeboten und weist aber ausdrücklich darauf hin, dass jeder für die Kontrolle seiner Waldfläche auf Sturmholz und Käferbefall selbst verantwortlich ist. Dieses gilt auch für die Pflicht zur Aufarbeitung der entsprechenden Hölzer. Darüber hinaus muss jeder Waldbesitzende dafür Sorge tragen, dass von seinem Grundstück keine Gefahr für Nachbargrundstücke ausgeht. Die Forstverwaltung und die örtlichen Forstrevierleitungen überwachen die Einhaltung dieser Regelungen und schreiten bei Verstößen ein.
Kennzeichen eines Käferbefalles sind vor allem:
Zur Vermeidung von größeren Schäden müssen Waldbesitzende ihre Waldbestände kontrollieren:
Nach der Kontrolle geht es ans Aufarbeiten:
Durch Trockenheit und Käferbefall geschädigte Tannen zeigen sich durch rote Nadeln im Kronenbereich. Der krummzähnige und der kleine Tannenborkenkäfer können durch Ausbildung von zwei Generationen auch zur Massenvermehrung neigen.
Deshalb ist es unabdingbar, auch bei befallenen Tannen bei der Bekämpfung analog der Fichte zu verfahren.
Können Waldbesitzende die erforderlichen Maßnahmen nicht selbst durchführen, können Sie die Betreuung der örtlich zuständigen Revierleitenden in Anspruch nehmen. Die Kontaktdaten finden Sie im Internet unter www.landkreis-rottweil.de/forstamt
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