Zum 50. Jubiläum des Zusammenschlusses von Schenkenzell und Kaltbrunn hatten Bürgermeister Heinzelmann und Ortsvorsteher Maier am 17.05.2024 zum Festakt geladen. Viele waren der Einladung gefolgt, sodass die Turn- und Festhalle vollbesetzt war. Bürgermeister Heinzelmann begrüßte die Anwesenden und leitete den Festakt ein, indem er auf die Lebensumstände, Rahmenbedingungen und Einflüsse rund um das Jahr 1974 einging. Im Anschluss bat er Willy Schoch auf die Bühne. Als langjähriger Ratsschreiber der Gemeinde Schenkenzell war dieser bereits Anfang der 70er im Dienst und hat den Zusammenschluss als Zeitzeuge hautnah miterlebt. Er berichtete in seinem Vortrag über die mehrjährigen, teils sehr emotionalen Verhandlungen, Informationsverhandlungen, Bürgerbefragungen und Gemeinderatsbeschlüsse, die am Ende noch freiwillig zum Zusammenschluss der beiden Gemeinden führten. Im Anschluss an den sehr interessanten Zeitzeugenbericht gab Ortsvorsteher Maier noch einen Überblick über viele erfolgreiche Projekte in Kaltbrunn in den letzten 50 Jahren. Bürgermeister Heinzelmann hob zum Abschluss nochmals hervor was die Gesamtgemeinde lebenswert und interessant macht und dass auch in Zukunft noch viel zu tun ist. Aus Sicht der Redner war der Zusammenschluss eine Erfolgsgeschichte.

Der Musikverein Schenkenzell umrahmte die Veranstaltung musikalisch. Während die Landfrauen für das leibliche Wohl sorgten, konnten sich die Besucher im Anschluss an den offiziellen Teil austauschen und durch die kleine Ausstellung mehrerer Vereine, die ihre eigene Geschichte im Wandel der Zeit präsentierten, schlendern.

Mit dem eigens entworfenen Jubiläumslogo wurden Tassen und Notizbücher gestaltet.  Diese können für je 5 € bei der Gemeinde Schenkenzell, Tourist-Info, Zimmer 4 erworben werden.

Hinweis: Ein bebilderter Bericht über den Abend sowie eine Audio-Aufnahme zum Nachhören der Rede- und Musikbeiträge sind unter www.geschichte-schiltach-schenkenzell.de zu finden. Dort führen auch Links zu Beiträgen über Schenkenzell und Kaltbrunn im Vereins-Jahrbuch „Die Ortenau“.