Waldtag

 

Ein Nachmittag im Wald mit Förster Ulrich Wieland

Martin Schmid von der Gemeindeverwaltung begrüßte sieben Kinder und Förster  Ulrich Wieland pünktlich um 14 Uhr am Rathaus.

Zum Start der Wanderung hatte es aufgehört zu regnen und im weiteren Verlauf des Nachmittags wurden die Wolkenlücken immer größer, was für eine gute Stimmung sorgte.

Im Wolbers Loch rief der Förster zum ersten Halt. Unter einem Ahornbaum lagen besonders viele abgeworfene von weißen Flecken übersäte Blätter. Bedingt durch den regenreichen Sommer hat ein Pilz die Blätter befallen, die der Baum dann abgeworfen hat, erklärte der Förster.  Etwas später zeigte sich ein neugieriger Eichelhäher am Waldrand. Indem er mal hier auf einem Ast mal dort auf einem Wurzelstock saß, ließ er sich gut beobachten. Weiter ging es auf einem steilen Weg die Rothalde hinauf. Am Wegrand gab es essbare Pfifferlinge, aber auch einige ungenießbare Blätterpilze zu entdecken. 

An einem ebenen Waldstück hatte Förster Ulrich Wieland ein Such- und Laufspiel vorbereitet. Unterschiedlich gefärbte Zahnstocher, die auf dem Waldboden in einem abgegrenzten Spielfeld lagen, mussten gesucht werden. Auf diese Art erlebten die  Kinder wie  anstrengend  es  für Vogeleltern sein kann gut getarnte Nahrung  für ihre Küken herbeizuschaffen.

Noch ein kleiner Fußmarsch und die nächste Aktion erwartete die Kinder.  Auf dem Pirschpfad herrschte gespannte Ruhe, um mit aller Aufmerksamkeit die versteckten Tiere zu entdecken.

Alle hatten Erfolg, denn nachdem der Pfad bewältigt war, wurden die Verstecke  preisgegeben.

Auch Zeit für eine Pause hatte der Förster eingeplant. Zur Stärkung gab es Butterbrezeln und ein Getränk. Nach drei Stunden, die wie im Flug vergingen,  endete die Tour wieder am Rathaus.

Bitte wählen Sie...